„Mein Hund oder meine Katze ist schon alt und wurde früher geimpft – jetzt ist das nicht mehr so wichtig“. Das stimmt so nicht!
Impfungen schützen nicht nur gezielt vor bestimmten Krankheitserregern. Es gibt noch einen zweiten Aspekt. Auch das ImmunsystemDas Immunsystem ist das Verteidigungssystem des Körpers gegen Infektionserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Es umfasst ein komplexes Netzwerk von Organen, Zellen und Molekülen, die zusammenarbeiten, um den Körper zu schützen. altert und wird insgesamt weniger leistungsfähig. Impfungen können das ImmunsystemDas Immunsystem ist das Verteidigungssystem des Körpers gegen Infektionserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Es umfasst ein komplexes Netzwerk von Organen, Zellen und Molekülen, die zusammenarbeiten, um den Körper zu schützen. ganz allgemein aktivieren, damit es schneller und wirksamer reagieren kann. Natürlich verhindern Impfungen nicht die Alterung des Immunsystems oder kehren diese um, wirken aber vermutlich auch bei Hunden und Katzen dieser nachlassenden Leistungsfähigkeit entgegen. In der Humanmedizin wurde dieser zusätzliche Aspekt von Impfungen schon gut belegt. In der Tiermedizin fehlen dazu noch gezielte Untersuchungen.
Diese zusätzliche Stimulation der Körperabwehr beruht auf sogenannte AdjuvantienAdjuvantien sind Substanzen, die in Impfstoffen verwendet werden, um die Immunantwort auf den verabreichten Antigenbestandteil zu verstärken. Sie helfen, eine stärkere und länger anhaltende Immunität zu erzielen., die in der Impfdosis enthalten sind und die Immunantwort auf den ImpfstoffEin Impfstoff ist eine Substanz, die das Immunsystem stimuliert, um Immunität gegen spezifische Krankheitserreger zu entwickeln, ohne die Krankheit selbst auszulösen. Impfstoffe können abgeschwächte oder inaktivierte Erreger, Toxoide oder rekombinante Antigene enthalten. verstärken. Auch bestimmte modifizierte Lebendimpfstoffe und rekombinante Impfstoffe können das ImmunsystemDas Immunsystem ist das Verteidigungssystem des Körpers gegen Infektionserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Es umfasst ein komplexes Netzwerk von Organen, Zellen und Molekülen, die zusammenarbeiten, um den Körper zu schützen. wirksam stimulieren, obwohl sie keine klassischen AdjuvantienAdjuvantien sind Substanzen, die in Impfstoffen verwendet werden, um die Immunantwort auf den verabreichten Antigenbestandteil zu verstärken. Sie helfen, eine stärkere und länger anhaltende Immunität zu erzielen. enthalten.
Das bedeutet nicht, dass ältere Hunde und Katzen grundsätzlich häufiger geimpft werden sollten. Die Impfentscheidung muss immer individuell getroffen werden. Dabei spielen vor allem der allgemeine Gesundheitszustand, das Infektionsrisiko, bestehende Grunderkrankungen, mögliche immunsuppressive Medikamente und der verwendete Impfstofftyp eine Rolle.
Fazit:
Nicht zu viel impfen – aber auch nicht aus Altersgründen auf sinnvolle Impfungen verzichten.
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