PetsVetCheck für Versicherer -
Kostenreduktion, strategischer Mehrwert, Wettbewerbsvorteil

PetsVetCheck ist eine tierärztlich erstellte, wissenschaftlich fundierte Plattform für Hunde und Katzen mit Wissensdatenbank, KI-basiertem Symptom-Checker, Triage-Logik und dialogbasiertem KI-Assistenten (Chatbot).

Ziel: Patientensicherheit erhöhen, Teams entlasten, Kosten reduzieren und Kundenzufriedenheit steigern.

Symptom-Triage für Tierhalter, Kostensteuerung für Versicherungen, Patientenfluss-Steuerung für Tierkliniken.

Inhaltsverzeichnis

Probleme bei Versicherern

  • Tierarztkosten und damit Kosten pro versichertem Tier steigen.
  • Hohe unnötige Kosten durch zu spät erkannte gesundheitliche Probleme bei Tieren mit der Folge teurer Spätverläufe.
  • Hohe unnötige Kosten durch unnötige Inanspruchnahme teurer Notdiensttermine durch Versicherte aus Unsicherheit heraus.
  • Hohe Serviceerwartung bei Versicherten

Nutzen von PetsVetCheck für Versicherer

  1. Reduktion vermeidbarer Notfallkosten

  • Durch digitale Triage werden unsichere Tierhalter gezielt angeleitet, unnötige Behandlungen im Notdienst zu vermeiden.
  • Unnötige oder falsche Notfälle können früh erkannt werden.
  1. Präventions- und Gesundheitsförderung

  • Durch symptomorientierte Hinweise können Tierhalter Krankheiten vorbeugen.
  • Reduziert teure Notfälle und fördert die Tiergesundheit.
  1. Datenbasierte Trendanalyse

  • Anonymisierte Daten erlauben die Erkennung häufiger Erkrankungen, differenziert nach Alter, Rasse und Geschlecht.
  • Anonymisierte Daten erlauben die Erkennung von Trends, Notfallhäufigkeiten und regionalen Mustern.
  • Hilft bei Produktentwicklung, Marketing und Risikomanagement.
  1. Effizienzsteigerung im Kundenservice

  • PetsVetCheck beantwortet erste Fragen automatisiert.
  • Entlastet Hotline und Tierarztberatung, spart Ressourcen.
  1. Rechtssichere digitale Beratung durch eigenen Chatbot von PetsVetCheck
  • PetsVetCheck nutzt einen eigenen LLM-basierten Chatbot, der speziell mit den eigenen, evidenzbasierten tiermedizinischen Daten trainiert ist.
  • Im Vergleich zu allgemeinen, freien Bots werden Fehlinformationen minimiert, Haftungsrisiken reduziert und die Empfehlungen sind fachlich belastbar.
  • Versicherer können dies als sicheren digitalen Service anbieten.

5. Sondereffekte, über ökonomische Argumente hinausgehend

  1. Kundenbindung und Service-Mehrwert

  • Versicherer bieten PetsVetCheck als digitalen Service für Versicherte an
  • Tierhalter erhalten rund um die Uhr eine zuverlässige Ersteinschätzung
  • Höhere Kundenzufriedenheit – schnelle Einschätzung vorab, weniger unnötige Tierarztbesuche
  • Bessere Servicewahrnehmung, stärkt die Kundenloyalität und führt zu höherer Kundenbindung.
  1. Digitale Transformation/Innovationsimage

  • Versicherer positionieren sich als modern, digital und tierorientiert.
  • Passt gut zu wachsenden Anforderungen an digitalen Service
  • Tierhalter werden unterstützt und angeleitet, wann ein Tierarztbesuch oder Notdienst in Anspruch genommen werden sollte, was Vertrauen in die Versicherung schafft.
  • Unnötige oder falsche Notfälle können früh erkannt werden
  1. Bessere Prävention und wertvolle Gesundheitsdaten

  • Frühere Behandlung, weniger schwere Verläufe
  • Strukturierte Triage-Daten ermöglichen langfristig präventive Programme, wie Warnhinweise und Gesundheitstipps.
  1. Strategische Entscheidungsgrundlage

  • Versicherer erhalten Einblick in Patientenverhalten, Notfallhäufigkeiten und typische Symptome, was Strategieentscheidungen (z. B. Tarifgestaltung) verbessert.
  1. Differenzierung am Markt

  • Innovativer Service für Versicherte

Was bietet der Chatbot?

Unser Chatbot ist speziell mit den Daten zur Kleintiermedizin von PetsVetCheck trainiert. In mehreren Schritten fragt er den Nutzer nach Daten zu seinem Tier, und den beobachteten Symptomen. Damit wird eine Anamnese erstellt und es erfolgt eine erste Einschätzung (Triage) nach der Dringlichkeit eines Klinikbesuches. Ein weiteres Nachfragen gilt eventuellen Eskalationszeichen, die zu einer Höherstufung der Triage führen könnten. Zusammenfassend wird eine Einstufung der Notwendigkeit eines Tierarztbesuches vorgenommen:

  • Notfall/Sofort Tierarzt,
  • Dringend Tierarzt,
  • Zeitnah Tierarzt (1 bis 3 Tage)
  • Beobachten, Heimbehandlung möglich

Im Ergebnis sind damit vor einem Tierarztbesuch das Signalement des Tieres (ohne Angaben zum Tierbesitzer), ein wesentlicher Teil der Anamnese und eine Triage der Dringlichkeit eines Tierarztbesuches auf der Basis der vom Tierhalter genannten Symptome erfolgt.

Hier können Sie unseren Prototyp testen: http://87.106.151.217:8443/petsvetcheck/ Der Bot antwortet in der Sprache, in der die Fragen gestellt werden.

Wie können Sie den Chatbot nutzen

Der PetsVetCheck-Bot ist innerhalb von wenigen Tagen in Ihrem System integriert und einsatzbereit. PetsVetCheck beinhaltet bereits in der Grundausstattung die wichtigsten Funktionen. Spezielle Wünsche und Erweiterungen können kurzfristig umgesetzt werden.

  • Grundlegende Funktionen und Schnittstellen existieren als Bausteine, sodass die Implementierung auf Ihrer Seite schnell erledigt ist. Die vorgefertigte Lösung ist an alle Systeme anpassbar. Das bedeutet Kostenersparnis und die Funktionalität in Ihrem System.
  • PetsVetCheck ist flexibel, kann schrittweise erweitert und an spezielle Bedürfnisse auch nachträglich angepasst werden. Das bedeutet Flexibilität, Anpassbarkeit und Skalierbarkeit.
  • Wir bieten Support und Updates an, um Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Damit entfallen Ihrerseits eine kontinuierliche Wartung und Problemlösungen. Das bedeutet Sicherheit und Funktionalität.
  • PetsVetCheck wird rechtlich begleitet und berücksichtigt alle Sicherheitsvorschriften wie DSVG und EU-KI Act, die ggf. an neue Anforderungen angepasst werden. Das bedeutet Rechtssicherheit.

Literaturbasis PetsVetCheck

Für die Inhalte auf PetsVetCheck wurden und werden ausschließlich international anerkannte Quellen genutzt. Diese sind:

  • Sekundärliteratur (Übersichten): Systematische Reviews & Meta-Analysen
  • Primärliteratur (Originaldaten): Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), Diagnostische Studien, Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien
  • Leitlinien und Konsenspapiere z. B. WSAVA, AAHA / AAFP / ISFM (Hund/Katze)
  • Standardwerke & Referenzsysteme (für Grundlagen + konsolidiertes Wissen)
  • Peer-reviewte Lehrbücher/Handbücher (Pathophysiologie, Innere, Chirurgie, Repro, Anästhesie, Infektiologie)
  • Datenbanken für die systematische Literaturrecherche: PubMed/MEDLINE, CAB Abstracts/VetMed Resource

Analyse von Notdienstfällen (Hunde/Katzen) in einer tierärztlichen Klinik für Kleintiere 

Retrospektive, strukturierte Einschätzung der tatsächlichen tiermedizinischen Dringlichkeit der im Notdienst vorgestellten Patienten.

Studiendesign

Zeitrahmen, Bereinigung der Daten und Definition „Notdienst“

In der Zeit vom 01.01.2020 bis zum 15.03.2026 wurden ca. 19.000 Patienten im Notdienst außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten vorgestellt. Nach der Bereinigung der Datensätze (nicht Hund oder Katze, Datensatz inkomplett, Konsultation ohne Patient) standen 13.921 zur Auswertung zur Verfügung.

Als Notdienstzeiten galten: 

  • Montag bis Freitag, 20.00 Uhr abends bis 8.00 Uhr morgens des Folgetages,
  • an den Wochenenden von Samstag ab 14.00 Uhr bis Montag 8.00 Uhr sowie
  • alle Feiertage

Methoden

Die Analyse von Notdienstfällen umfasste eine Einteilung (Triage) der im Notdienst vorgestellten Patienten, wie sie auch von PetsVetCheck nach international geltenden Richtlinien für Krankheiten und Symptome vorgenommen wurde. Basis waren die hier im Einzelnen aufgeführten evidenzbasierten Quellen: https://petsvetcheck.de/ueber-uns/ 

Einteilung (Triage-Liste) der vorgestellten Patienten:

  1. Notfall/Sofort-Tierarzt – Kategorie 1
  2. Dringend/innerhalb von Stunden Tierarzt – Kategorie 2
  3. Zeitnah/Tierarzt innerhalb von 1 bis 3 Tagen – Kategorie 3
  4. Beobachten/Heimbehandlung möglich – Kategorie 4

Die Triage erfolgte nach zwei Methoden:

  1. Strukturierte Einteilung durch einen Tierarzt
  2. Triage mittels LLM von PetsVetCheck

Vergleich 

  • Klinische Einschätzung des Tierarztes
  • KI-Triage

Ergebnisse 

Aus der strukturierten Analyse durch den Tierarzt wurden folgende Triagekategorien ermittelt:

  • Notfälle (Kategorie 1)
  • Dringender Behandlungsbedarf (Kategorie 2)
  • Kein Notfall, Behandlung zeitnah notwendig oder Beobachtung möglich (Kategorie 3 + 4)

Kategorie                                                                   Anteil

  • Echte Notfälle                                                      17 %
  • Dringende Fälle                                                   45 % 
  • Medizinisch nicht akut                                       38 %

Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der Auswertung von Datensätzen einer Kleintierklinik in einer Region und müssen daher nicht zwangsläufig zu 100 % verallgemeinerbar sein. Dennoch verdeutlichen die Ergebnisse die hohe Relevanz einer strukturierten Ersteinschätzung für die Vorstellung von Patienten im Notdienst.

Beispielrechnung

1. Versicherungsbestand (Annahme): 400.000 versicherte Hunde und Katzen

2. Notdienstfälle: Bei durchschnittlich 7,5 % Notdienstfällen/Jahr ergeben sich 30 000 Notdienstfälle/Jahr.

3. Kosten: Bei einer mittleren Notdienstgebühr von 500 €/Fall ergeben sich 15 Mio. Kosten/Jahr.

4. Keine medizinischen Notfälle: Bei 38 % ergeben sich 5,7 Mio. € Kosten für unnötige Notdienstfälle/Jahr.

Bei der Umlenkung unnötiger Notdienstfälle in die reguläre Sprechstunde kann von einem erheblichen Einsparpotenzial ausgegangen werden. 

Überlegung: Versicherer erstatten nicht mehr nur Leistung, sondern vergüten Fälle nur noch vollständig, die durch eine strukturierte Triage als medizinisch notwendig klassifiziert werden.